Von der Forschung in die Versorgung


Mit dem Anspruch der Optimierung der Versorgung vor allem in der frühen Phase der Erkrankung ist das KNS bei Gründung angetreten.

Die Frühphase der Schizophrenie bietet ein therapeutisches Fenster, in dem ein positiver Einfluss auf den Krankheitsverlauf im Sinne einer Verhinderung des Übergangs in die Psychose durch Frühintervention oder die Verbesserung der Prognose durch eine leitlinien- gerechte, individualisierte Therapie der Erstmanifestation möglich ist.  

Daher konzentrierte sich bei Gründung die Forschung des KNS auf eben diese entscheidende Phase durch Studien zur Früherkennung, Frühbehandlung, Akut- und Langzeitbehandlung der Ersterkrankung, Rezidivprophylaxe und Qualitätsmanagement.  

Zudem wurde in speziellen Projektverbünden zur Molekulargenetik und Hirnmorphologie geforscht.
Verbundübergreifende Forschungsthemen waren initial Gesundheitsökonomie, Qualitätssicherung, Destigmatisierung/Öffentlichkeitsaufklärung, Dokumentation und Methodik.

Zukünftige Forschungsprojekte orientieren sich an dem Ziel der Therapieoptimierung durch Identifikation von Faktoren, die eine möglichst individualisierte Therapie ermöglichen.

Zudem wird die Versorgungsforschung an Bedeutung gewinnen, die entsprechende personen-zentrierte Modelle evaluiert.


 

KNS-Projekte im Verlauf